Monat: Oktober 2013

„Happy Birthday Geralt!“ und Neuzugänge

Ja ich weiß, es nimmt allmählich fanatische Züge an, aber ich verspreche, dass ich demnächst auch mal wieder von anderen tollen Sachen der Fantasy sprechen werde, oder es zumindest versuche…

Aber eine Reihe, die mir sehr ans Herz gewachsen ist, wird heute in ihrer PC-Version sechs Jahre alt, passend dazu haben sich jetzt die beiden Teile von The Witcher ganze sechs Millionen mal verkauft. Die Spiele haben mich zu den noch tolleren Büchern geführt und einmal eine neue, unverbrauchte und ebenso schonungslose Welt der Fantasy gezeigt. Meine ersten Schritte mit Geralt von Riva tat ich noch in meinen Studentenwohnheimzeiten, als mein Nachbar fröhlich Lieder von Helene Fischer aus dem Fenster schmetterte und meine Mitbewohnerin sich nach und nach in einen nachtaktiven Vampir zu verwandeln schien. Da mein PC damals schon ziemlich in den Seilen hing, konnte ich mir während der Ladezeiten in Ruhe meine Fertignudeln kochen (die mir auch meine lieblichen 10kg zuviel auf die Hüften zauberten, die ich mit Zähneknirschen und viiiieeel Geduld irgendwann wieder runter bekam), was mich aber nicht davon abhielt, Wyzima und Umgebung zu erkunden.

Heute läuft das auf meinem neueren Rechner (der nun auch schon wieder 5 Jahre alt ist) sahnig und um meine alten Spielstände in Teil 2 einbauen zu können, hatte ich den ersten noch einmal vollständig durchgespielt. Für mich sind sowohl Computerspiele als auch die Bücher nicht mehr aus meinem Regal wegzudenken und ich ersehne schon den dritten Teil herbei, der nächstes Jahr erscheint. 2014 wird eindeutig ein Jahr mit wenig Schlaf!

2013-09-20 11.53.10
Die letzten Züge in Teil 1
2013-09-20 21.12.58
Und schon geht es durch von Korruption überschwemmte Städte in Teil 2

Aber um wieder Abwechslung in meine Lektüre zu bringen, haben es wieder drei neue Schätze in meinen Bestand geschafft:

Nezugänge

Auf „Blutklingen“ von Joe Abercrombie freue ich mich dabei wohl am meisten, seine „Klingen“-Reihe ist das bissigste, zynischste und dabei packendste Fantasy-Ereignis der letzten Jahre, wenn man einmal vom „Lied von Eis und Feuer“ absieht. Abercrombies Charaktere sind vom Leben gezeichnet und haben allesamt ihr Päckchen zu tragen, die Dialoge sind meisterhaft und über allem schwebt ein schwarzer Humor, den ich über alles liebe. Es geht um große Schlachten, um Veteranen und um gefallene Helden, um all die Grauzonen zwischen Gut und Böse. Aber auch Brent Weeks „Der Weg in die Schatten“ endete mit einem bösen Cliffhanger, sodass ich bis zum Zerreißen gespannt bin, wie es mit Kylar weiter geht. Eine Rezension zum ersten Teil der Trilogie habe ich bereits geschrieben. Ebenfalls zu Fallons Gezeitensternsaga habe ich zu Teil 1 und Teil 2 meinen Senf dazu gegeben. Die Autorin lieferte bis jetzt vielschichtige, solide Fantasy mit einigen Längen, nach denen doch immer die große Wendung kam, die einen zum Weiterlesen geradezu zwingt.

1. Joe Abercrombie: Blutklingen

Viele sind in dieses Land gekommen, um frei zu sein. Noch mehr sind auf der Jagd nach Gold. Und einige werden vom Blut ihrer Vergangenheit heimgesucht…

 

2. Brent Weeks: Am Rande der Schatten

In den Schatten kann es keine Freundschaft geben!

Die Ausbildung zum Meuchelmörder hat sich für den ehemaligen Gassenjungen Kylar als überaus schmerzhaft erwiesen. Schließlich sind sowohl sein einstiger Lehrer Durzo Blint als auch sein bester Freund Logan den Machenschaften des Gottkönigs von Khalidor zum Opfer gefallen. Daher ist es kein Wunder, dass Kylar seiner Profession den Rücken gekehrt hat. Doch dann hört er das Gerücht, dass Logan noch am Leben sein soll. Und so muss sich der ehemalige Blutjunge der Frage stellen, ob die Schatten einen jemals wieder loslassen, wenn man sich erst einmal in sie hineinbegeben hat …

 

3. Jennifer Fallon: Gezeitenstern-Saga 03: Der Palast der verlorenen Träume

Die magischen Gezeiten nähern sich ihrem Höhepunkt und mit ihnen wachsen die Kräfte der Unsterblichen. In vielen Reichen strecken die Gezeitenfürsten die Hand nach dem Thron aus. Declan Hawkes, der tot geglaubte Meisterspion, ist auf der Suche nach seiner großen Liebe Arkady Desean, die in ein fernes Land verschleppt wurde. Declan hütet ein Geheimnis, das ihn in den Augen aller, die gegen die Gezeitenfürsten kämpfen, zum Verräter macht, und das ihn für immer von Arkady entzweien könnte …

 

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#isjairre

Ein neuer Hashtag macht derzeit auf Twitter die Runde, der schon nach kurzer Zeit einen Ansturm von Beiträgen für sich verzeichnen konnte. Bei #isjairre geht es um eben die vermeintlich Irren, um Menschen, die irgendeine psychische Last in ihrem Leben mit sich tragen, ob es sich dabei nun um Burnout, Depressionen (was für mich ja nach wie vor ein- und dasselbe ist, nur Burnout klingt vermutlich nicht so … ja … irre) oder schlicht um Stress handelt. Es geht um Anekdoten aus dem Leben, die sich vor allem auf die Reaktionen des Umfelds auf die Diagnose beziehen. Und die fallen nicht immer positiv aus, wie die erschreckenden Beispiele zeigen. Ein Artikel der Süddeutschen Zeitung fasst dies ziemlich gut zusammen.

Es geht los bei einem schlichten „ach so schlimm ist’s doch nicht“ bis hin zu „Du lachst doch immer. Da kannst du doch keine Depression haben…“. Man liest von Müttern, die sich für ihre depressiven Töchter schämen, von Mädchen, die sich antrainiert haben, lautlos zu erbrechen und von Zitaten aus dem Berufsleben, die ein sich-aufgeben auf einen Podest stellen und die honorieren, die vor lauter Arbeit und Stress daran zerbrechen. „Arbeit ist die beste Medizin“ ist da wohl noch das harmloseste. Burnout wird dabei immer mehr zu etwas, was anerkennenswert ist, weil derjenige ja „für etwas gebrannt“ und damit quasi alles gegeben hat.  Im Endeffekt zeigen solche Erfahrungsberichte nur, wie stigmatisiert eine psychische Erkrankung heutzutage wirklich noch ist und das die ganze Offenheit damit bis jetzt nicht immer nur Gutes mit sich bringt. Schon allein die kleinen Dinge können da schon den Ausschlag geben, dass Betroffene sich wie Aussätzige fühlen, unverstanden und vor den Kopf gestoßen. Der Stempel vom „Irren“ ist da nicht weit und es reicht meist schon, sich über zu viel Stress auf der Arbeit zu beklagen oder über ein fehlendes Privatleben und schon spielt das Umfeld die eigenen Ängste gehörig herunter.

Die Aktion zeigt, wie viel eigentlich auf diesem Gebiet noch getan werden muss, damit gerade das Umfeld für dieses Thema sensibilisiert wird. Mit Sicherheit muss man auch sagen, dass bei vielen Situationen den Angehörigen nur teilweise die volle Schuld gegeben werden kann, da für einen „Gesunden“ es wohl schwierig zu verstehen ist, wie es jemand aus Antriebslosigkeit schafft, nicht pünktlich auf Arbeit zu erscheinen. Es bleibt zu hoffen, dass so mancher vielleicht seine eigenen Aussagen ein wenig überdenkt, damit die allgemeine Einstellung zu diesem Thema sich vielleicht endlich einmal dahin wandelt, dass ein Depressiver, der krank geschrieben ist, mindestens genauso „krank“ ist, wie einer mit Magen-Darm-Grippe.

Wenn es um diese Hashtags geht, bei denen ja der #aufschrei wohl am ehesten in den Köpfen ist (Frauen berichten über ihre Erfahrungen zu sexuellen Belästigungen), bin ich auch oft etwas kritisch, da viele Themen so ewig lang hochgepusht werden, bis das eigentliche Thema und die wirklich ernsten Fälle völlig in den Hintergrund geraten. Übrig bleiben nur noch Extreme, die mit übertriebenen Äußerungen die eigentliche Intention in genau das verwandeln, was sie eigentlich anprangern wollten: Vorurteile und Klischees. Bis jetzt muss ich aber sagen, dass ich bezüglich #isjairre noch nichts in diesem Maß gelesen habe, ich bin vielmehr erschüttert und betroffen von vielen Geschichten und Vergangenheiten, die sich da auftun und ich bewundere den Mut all jener, die sich trauen, öffentlich dazu etwas zu sagen, während viele mit vielleicht einem ähnlichen Erlebnis aus Angst vor der Stigmatisierung vor allem im Berufsleben schweigen.

 

[BR] Andrzej Sapkowski – Feuertaufe

Klappentext:

„Vor ihr ist Feuer, hinter ihr der Tod. Ich muss mich beeilen.“

In Nilfgaard wird die Verlobung des Kaisers mit Cirilla, der Thronerbin von Cintra, proklamiert. Aber handelt es sich wirklich um die echte Ciri? Geralt, halbwegs von seinen schweren Verletzungen genesen, macht sich auf den Weg nach Nilfgaard. Immer wieder zeigen ihm Wahrträume, dass Ciri in höchster Gefahr ist.

Inhalt:

Ciri hat sich den Ratten angeschlossen, einer Gruppe von raubenden und mordenden Banditen, während Geralt sich aus dem Brokilon aufgemacht hat, sie zu suchen. Seine Verletzungen konnten auch die Dryaden nicht vollständig heilen, doch zusammen mit der Bogenschützin Milva und dem Barden Rittersporn kämpft er sich durch das vom Krieg zerrüttete Feindesland.

Schreibstil:

Also nu ist aber gut, zum Schreibstil hab ich schon hundertmal was geschrieben 😉 Schaut diesbezüglich doch einfach hier oder hier nochmal rein!

Meinung:

Es wird düsterer, auch wenn die Handlung ein wenig still zu stehen scheint. Geralt sucht nach Ciri, doch er vermutet sie an der falschen Stelle. Diese verliert sich immer mehr in ihrem Räuberdasein, mordet, raubt, und verdrängt jede Erinnerung an ihr früheres Leben. Dabei fand ich es einerseits erstaunlich, dass der Autor einige unkonventionelle Wege geht, wenn man die Bindung Ciris zu dem Räubermädchen Mistle bedenkt, wobei mir nie so ganz klar war, ob Mistle Ciri eher in ein Abghängigkeitsverhältnis gedrängt hat oder nicht.

Währenddessen kommen drei neue Figuren ins Spiel, die Bogenschützin Milva,der geheimnisvolle Regis und Cahir, ein Nilfgaarder, der beteuert, auf Geralts Seite zu stehen. Besonders Milva hat mit ihrer kaltschnäuzigen Art meine Sympathie und was es mit Regis auf sich hat, das erfährt der Leser nach und nach. Zusätzlich führt sie die Reise an die Seite von Zoltan Chivay, einem Zwerg, der mit seinen Kumpanen selbst vor dem Krieg fliehen will.

An einem anderen Ort schließen sich die Zauberinnen nach der Katastrophe auf Thanedd zusammen und beraten über die Gründung einer neuen Loge, bestehend aus weiblichen Magiebegabten, um die Magie zu wahren und ihre Einflüsse in der Politik besser ausspielen zu können.

Interessanterweise wird hier der Titel des Buches wieder und wieder aufgegriffen und zeigt, wie die Protagonisten, jeder für sich, seine „Feuertaufe“ bekommt. Besonders Geralt wird so mehr und mehr gezwungen, in den politischen Ränkespielen mitzumischen, um Ciri zu finden, und schließlich landet er selbst unfreiwillig an der Spitze einer Armee. Dies führt auch zu einer sehr lustigen Anekdote, wie der Hexer überhaupt zu dem Namen Geralt „von Riva“ gekommen ist, aber lest selbst…

Sünde zum Sonntag: Erdnussbutter-Schoko-Muffins

Die Manu hat mich mal wieder inspiriert zu diesen wunderbar leckeren Muffins mit Erdnussbutter und Schokostückchen. Das Rezept könnt ihr bei ihr nachlesen, es ist extrem einfach und wahnsinnig schnell gemacht. Übrigens sind das auch meine ersten Muffins, bis jetzt hab ich mich nur an diverse Kuchen rangetraut. Meine Erstlinge sind deswegen noch ein klitzekleines bisschen aus der Form, was man nach dem Verzehr vermutlich ebenso ist. Lecker sind sie allemal und damit sie das nächste Mal ein wenig hübscher aussehen, kaufe ich mir gleich ein neues Blech dafür. Ich hab nämlich sooo viele neue Muffin-Rezepte gefunden, die muss ich alle demnächst ausprobieren. Man merkt eindeutig, der Winter kommt und damit meine Hausmutti-Phase, die einher geht mit kritischen Blicken auf die Waage und panischen Sporteinheiten im Anschluss.

2013-10-20 11.25.15

2013-10-20 11.25.50

Eigentlich wollte ich ja mir heute die Gefechtsdarstellung zum 200jährigen Jubiläum der Völkerschlacht in Leipzig anschauen, aber 15 Euro für einen Stehplatz ist mir mit meinem Prakitkanten“gehalt“ dann doch zu viel, weswegen ich mich für wesentlich günstigere Gefechtsnachstellungen am PC entschieden habe. Schade ist es schon, immerhin ist sowas genau meinen Interessen entsprechend, aber derzeit verursachen Eintrittsgelder in Höhe von über 10 Euro bei mir Zahnschmerzen, wenn ich mir vorstelle, was ich mir stattdessen kaufen könnte. Höchste Zeit, in Witcher 2 die Zwergenstadt weiter unsicher zu machen und den Gedanken an die kommende Woche tunlichst zu verdrängen…

[FR] Gravity (3D)

 

Dr. Ryan Stone (Sandra Bullock)  ist eine erfolgreiche und geniale Bio-Medizinerin und ist zum ersten Mal auf einem Einsatz auf der internationalen Raumstation zusammen mit der Plaudertasche Matt Kowalski (George Clooney), der sich wiederum auf seinem letzten Einsatz im All befindet. Als sie zusammen außerhalb der Station mit ihren Arbeiten beschäftigt sind, bekommen sie eine Meldung, dass ein Trümmerfeld direkt auf sie zurast und kurze Zeit später wird die Station zerstört. Ryan und Matt treiben nun wehrlos im Weltraum über der Erde, mit begrenztem Antrieb an ihren Anzügen und noch weniger Sauerstoff. Verzweifelt versuchen sie, zur nächsten Station zu gelangen, um sich dort mit einer Rettungskapsel auf die Erde zu retten.

Man muss sich darauf gefasst machen, dass das ein Film ist, der mit gerade mal zwei Schauspielern auskommt (zweieinhalb könnte man fast sagen) und Sandra Bullock ganz klar im Vordergrund steht. Um sie herum ist nichts außer die tödliche Stille des Weltraums und die ständige Angst vor einem neuerlichen Ansturm des gefährlichen Weltraumschrotts. Was diesen Film aber ausmacht, ist die beklemmende Enge sowohl im Raumanzug als auch in der Raumstation, was der Weite des Alls im krassen Gegensatz gegenüber steht, sodass man sich auch als Zuschauer vollkommen verloren und einsam fühlt. Die schwere Aufgabe, einen Film und den Kampf ums nackte Überleben auf eine einzige Schauspielerin zu konzentrieren, meistert Bullock meiner Meinung nach wahnsinnig gut, in jeder Minute fiebert man mit ihr mit und ist überrascht, dass der Film schließlich so schnell vorbei ist. So spannend war für mich selten ein Kinoerlebnis und bis zur letzten Sekunde sitzt man zitternd und bangend im Kinosessel.

Sich den Film nicht in 3D anzuschauen, lohnt sich meiner Meinung nach auch absolut nicht, denn gerade die herrliche Tiefenwirkung macht die Entfernung Ryans zur Erde noch deutlicher und ich musste ein paarmal die Augen zusammen kneifen, weil manche Trümmer schier aus der Leinwand schießen wollten. Die Effekte sind wahnsinnig gut gemacht und passen absolut zum Thema, da sie die Wirkung der ja allgegenwärtigen Einsamkeit inmitten der Sterne noch einmal unterstreichen. Ich weiß auch nicht, ob sich der Film im Kino ohne diese Effekte so gelohnt hätte, auch wenn Sandra Bullock ihren Job extrem gut macht und dafür meines Erachtens auch einen Oscar verdient hätte. Für mich ist dieser Film absolut sehenswert, auf den ich nur durch Zufall aufmerksam geworden bin, und auch wenn ich erst einen Science Fiction Streifen erwartet habe, wurde ich in keinster Weise enttäuscht. Eindeutige Fingernägelfutter-Garantie!

[FR] Rush

 

Niki Lauda kennt wohl jeder, der hin und wieder den Fernseher einschaltet – selbst ich, die sich normalerweise nicht wirklich für Sport, geschweige denn für Formel 1 interessiert. Nun wurde die Lebensgeschichte des Österreichers verfilmt und dies nicht von irgendwem, sondern von niemand anderem als Ron Howard (u.a. verantwortlich für „A beautiful Mind oder „The Da Vinci Code“). Nikis ärgster Rivale und Konkurrent wird verkörpert von Chris Hemsworth, den man ja schon aus Thor kennt.

Die beiden fangen klein an und Niki (Daniel Brühl) muss sich mit einem Kredit in die großen Rennen einkaufen, dabei stets von James Hunt (Chris Hemsworth) verspottet, der in dem verschlossenen und schroffen Rennfahrer einen ungeliebten Rivalen sieht. Irgendwann steht ein Rennen bevor, bei dem die Wetterprognosen alles andere als günstig sind. Lauda rät zum Abbruch des Rennens, doch Hunt stachelt den Rest der Fahrer an, um für ein Stattfinden des Rennens zu stimmen. Was dann passiert, weiß wohl jeder, Lauda erleidet einen schrecklichen Unfall und ist in der Flammenhölle seines Wagens eingeschlossen. Danach, für immer gezeichnet, wird sehr eindrucksvoll sein Kampf geschildert, wieder ins Leben und in seine Passion zurück zu finden.

Ich wollte mir den Film eigentlich nicht ansehen, da das Thema mich nicht wirklich interessiert hat und ich (sorry!) auch Daniel Brühl nicht leiden kann, aber was er da an schauspielerischer Leistung gebracht hat, kann sich wirklich sehen lassen. Wie er Niki Lauda spielt, grenzt an Perfektion, die so weit geht, dass mir der österreichische Dialekt gehörig auf die Nerven ging und ich öfter Bully Herbig vor mir gesehen habe, als mir lieb war. Aber so spricht Niki Lauda ja wirklich!  Die Rennen sind spannend und mitreißend inszeniert und wenn Hans Zimmer auch mal die echte Formel 1 vertonen würde, würde ich sie mir wahrscheinlich regelmäßig anschauen! 😉

Dementsprechend ist diese verfilmte Autobiografie durchaus auch was für Sportmuffel, spannend und packend verfilmt, ohne Kitsch und einem verdammt guten Daniel Brühl. Und ein bisschen stolz ist man ja immer, wenn ein deutsches, kleines Schauspielerlein bei den „Großen“ mitspielt, oder? 🙂

Einmal Kind, immer Kind!

Zwei Sailor Moon Fans unterhalten sich:

 

A: Na, schaust du’s auch andauernd?

B: Jaaaa! Bin bei Folge 17!

A: Oh man, ich erst bei Folge 3!

B: Ich will nie wieder in die Schule, ich will nur noch Sailor Moon gucken!

A: Aber echt!

B: Kam auch gestern zu nix. Das ging nur: Schulkram, Folge gucken, Schulkram, Folge gucken, Schulkram, Folge gucken…

 

 

 

 

 

 

Beide sind Lehrerinnen. War doch klar, oder? 😀