[FR] Rush

 

Niki Lauda kennt wohl jeder, der hin und wieder den Fernseher einschaltet – selbst ich, die sich normalerweise nicht wirklich für Sport, geschweige denn für Formel 1 interessiert. Nun wurde die Lebensgeschichte des Österreichers verfilmt und dies nicht von irgendwem, sondern von niemand anderem als Ron Howard (u.a. verantwortlich für „A beautiful Mind oder „The Da Vinci Code“). Nikis ärgster Rivale und Konkurrent wird verkörpert von Chris Hemsworth, den man ja schon aus Thor kennt.

Die beiden fangen klein an und Niki (Daniel Brühl) muss sich mit einem Kredit in die großen Rennen einkaufen, dabei stets von James Hunt (Chris Hemsworth) verspottet, der in dem verschlossenen und schroffen Rennfahrer einen ungeliebten Rivalen sieht. Irgendwann steht ein Rennen bevor, bei dem die Wetterprognosen alles andere als günstig sind. Lauda rät zum Abbruch des Rennens, doch Hunt stachelt den Rest der Fahrer an, um für ein Stattfinden des Rennens zu stimmen. Was dann passiert, weiß wohl jeder, Lauda erleidet einen schrecklichen Unfall und ist in der Flammenhölle seines Wagens eingeschlossen. Danach, für immer gezeichnet, wird sehr eindrucksvoll sein Kampf geschildert, wieder ins Leben und in seine Passion zurück zu finden.

Ich wollte mir den Film eigentlich nicht ansehen, da das Thema mich nicht wirklich interessiert hat und ich (sorry!) auch Daniel Brühl nicht leiden kann, aber was er da an schauspielerischer Leistung gebracht hat, kann sich wirklich sehen lassen. Wie er Niki Lauda spielt, grenzt an Perfektion, die so weit geht, dass mir der österreichische Dialekt gehörig auf die Nerven ging und ich öfter Bully Herbig vor mir gesehen habe, als mir lieb war. Aber so spricht Niki Lauda ja wirklich!  Die Rennen sind spannend und mitreißend inszeniert und wenn Hans Zimmer auch mal die echte Formel 1 vertonen würde, würde ich sie mir wahrscheinlich regelmäßig anschauen! 😉

Dementsprechend ist diese verfilmte Autobiografie durchaus auch was für Sportmuffel, spannend und packend verfilmt, ohne Kitsch und einem verdammt guten Daniel Brühl. Und ein bisschen stolz ist man ja immer, wenn ein deutsches, kleines Schauspielerlein bei den „Großen“ mitspielt, oder? 🙂

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