[FR] Gravity (3D)

 

Dr. Ryan Stone (Sandra Bullock)  ist eine erfolgreiche und geniale Bio-Medizinerin und ist zum ersten Mal auf einem Einsatz auf der internationalen Raumstation zusammen mit der Plaudertasche Matt Kowalski (George Clooney), der sich wiederum auf seinem letzten Einsatz im All befindet. Als sie zusammen außerhalb der Station mit ihren Arbeiten beschäftigt sind, bekommen sie eine Meldung, dass ein Trümmerfeld direkt auf sie zurast und kurze Zeit später wird die Station zerstört. Ryan und Matt treiben nun wehrlos im Weltraum über der Erde, mit begrenztem Antrieb an ihren Anzügen und noch weniger Sauerstoff. Verzweifelt versuchen sie, zur nächsten Station zu gelangen, um sich dort mit einer Rettungskapsel auf die Erde zu retten.

Man muss sich darauf gefasst machen, dass das ein Film ist, der mit gerade mal zwei Schauspielern auskommt (zweieinhalb könnte man fast sagen) und Sandra Bullock ganz klar im Vordergrund steht. Um sie herum ist nichts außer die tödliche Stille des Weltraums und die ständige Angst vor einem neuerlichen Ansturm des gefährlichen Weltraumschrotts. Was diesen Film aber ausmacht, ist die beklemmende Enge sowohl im Raumanzug als auch in der Raumstation, was der Weite des Alls im krassen Gegensatz gegenüber steht, sodass man sich auch als Zuschauer vollkommen verloren und einsam fühlt. Die schwere Aufgabe, einen Film und den Kampf ums nackte Überleben auf eine einzige Schauspielerin zu konzentrieren, meistert Bullock meiner Meinung nach wahnsinnig gut, in jeder Minute fiebert man mit ihr mit und ist überrascht, dass der Film schließlich so schnell vorbei ist. So spannend war für mich selten ein Kinoerlebnis und bis zur letzten Sekunde sitzt man zitternd und bangend im Kinosessel.

Sich den Film nicht in 3D anzuschauen, lohnt sich meiner Meinung nach auch absolut nicht, denn gerade die herrliche Tiefenwirkung macht die Entfernung Ryans zur Erde noch deutlicher und ich musste ein paarmal die Augen zusammen kneifen, weil manche Trümmer schier aus der Leinwand schießen wollten. Die Effekte sind wahnsinnig gut gemacht und passen absolut zum Thema, da sie die Wirkung der ja allgegenwärtigen Einsamkeit inmitten der Sterne noch einmal unterstreichen. Ich weiß auch nicht, ob sich der Film im Kino ohne diese Effekte so gelohnt hätte, auch wenn Sandra Bullock ihren Job extrem gut macht und dafür meines Erachtens auch einen Oscar verdient hätte. Für mich ist dieser Film absolut sehenswert, auf den ich nur durch Zufall aufmerksam geworden bin, und auch wenn ich erst einen Science Fiction Streifen erwartet habe, wurde ich in keinster Weise enttäuscht. Eindeutige Fingernägelfutter-Garantie!

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2 Gedanken zu “[FR] Gravity (3D)

  1. Ha, wir wollten den eigentlich auch sehen, waren dann nur zu faul und das Wetter zu usselig. Jetzt ärger ich mich natürlich, aber immerhin ist das mal wieder eine Idee für Unternehmungen bei diesem ekligen Wetter. 😉
    PS: Witcher2 läuft jetzt stabil!

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