[BR] Andrzej Sapkowski – Feuertaufe

Klappentext:

„Vor ihr ist Feuer, hinter ihr der Tod. Ich muss mich beeilen.“

In Nilfgaard wird die Verlobung des Kaisers mit Cirilla, der Thronerbin von Cintra, proklamiert. Aber handelt es sich wirklich um die echte Ciri? Geralt, halbwegs von seinen schweren Verletzungen genesen, macht sich auf den Weg nach Nilfgaard. Immer wieder zeigen ihm Wahrträume, dass Ciri in höchster Gefahr ist.

Inhalt:

Ciri hat sich den Ratten angeschlossen, einer Gruppe von raubenden und mordenden Banditen, während Geralt sich aus dem Brokilon aufgemacht hat, sie zu suchen. Seine Verletzungen konnten auch die Dryaden nicht vollständig heilen, doch zusammen mit der Bogenschützin Milva und dem Barden Rittersporn kämpft er sich durch das vom Krieg zerrüttete Feindesland.

Schreibstil:

Also nu ist aber gut, zum Schreibstil hab ich schon hundertmal was geschrieben 😉 Schaut diesbezüglich doch einfach hier oder hier nochmal rein!

Meinung:

Es wird düsterer, auch wenn die Handlung ein wenig still zu stehen scheint. Geralt sucht nach Ciri, doch er vermutet sie an der falschen Stelle. Diese verliert sich immer mehr in ihrem Räuberdasein, mordet, raubt, und verdrängt jede Erinnerung an ihr früheres Leben. Dabei fand ich es einerseits erstaunlich, dass der Autor einige unkonventionelle Wege geht, wenn man die Bindung Ciris zu dem Räubermädchen Mistle bedenkt, wobei mir nie so ganz klar war, ob Mistle Ciri eher in ein Abghängigkeitsverhältnis gedrängt hat oder nicht.

Währenddessen kommen drei neue Figuren ins Spiel, die Bogenschützin Milva,der geheimnisvolle Regis und Cahir, ein Nilfgaarder, der beteuert, auf Geralts Seite zu stehen. Besonders Milva hat mit ihrer kaltschnäuzigen Art meine Sympathie und was es mit Regis auf sich hat, das erfährt der Leser nach und nach. Zusätzlich führt sie die Reise an die Seite von Zoltan Chivay, einem Zwerg, der mit seinen Kumpanen selbst vor dem Krieg fliehen will.

An einem anderen Ort schließen sich die Zauberinnen nach der Katastrophe auf Thanedd zusammen und beraten über die Gründung einer neuen Loge, bestehend aus weiblichen Magiebegabten, um die Magie zu wahren und ihre Einflüsse in der Politik besser ausspielen zu können.

Interessanterweise wird hier der Titel des Buches wieder und wieder aufgegriffen und zeigt, wie die Protagonisten, jeder für sich, seine „Feuertaufe“ bekommt. Besonders Geralt wird so mehr und mehr gezwungen, in den politischen Ränkespielen mitzumischen, um Ciri zu finden, und schließlich landet er selbst unfreiwillig an der Spitze einer Armee. Dies führt auch zu einer sehr lustigen Anekdote, wie der Hexer überhaupt zu dem Namen Geralt „von Riva“ gekommen ist, aber lest selbst…

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