Monat: Dezember 2013

Und wieder ein Jahr älter…

Pünktlich zum Winteranfang und am kürzesten und somit auch dunkelsten Tag des Jahres habe ich vorgestern meinen 26 18. Geburtstag gefeiert. Geschenke gab es reichlich und da ich – wie das an Geburtstagen mit zahlreichen Gästen nunmal so ist – an diesem Tag eigentlich nur von „Willst du was trinken?“, „Habt ihr noch genug?“ hin zum „der Nachtisch ist jetzt da“ und „so jetzt ess ich auch mal was (auch wenn es jetzt kalt ist -.-)“ gerannt bin, hab ich es total versäumt, Fotos zu machen 😦 Dabei konnte ich endlich mal mein Lieblingskleid aus dem Schrank fischen, das ich bis dato vielleicht einmal getragen habe. Trotzdem war der Abend super, das Essen ist alle geworden, eine Menge an Alkohol auch und den Rest an Glühwein werde ich mir an den Weihnachtsabenden vorm Fernseher gönnen!

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Wie man sieht: transparente Ärmel und Schulterpartie…
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…und…es glitzert!!! Der Stoff ist ansonsten sehr gerafft und kaschiert dabei gut eventuelle Weihnachtspölsterchen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich vergöttere dieses Teil, habe es mir vor zwei Jahren gekauft und hoffe, dass ich auch noch an meinem Geburtstag in zehn Jahren rein passe! Von meinen lieben Gästen wurde ich auch noch großzügig beschenkt, sodass jetzt endlich mein Urlaub so richtig los gehen kann:

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Mein Baby!
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Bücher, Schoki und SAMOS!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie man unschwer erkennen kann: Ich habe einen neuen PC geschenkt bekommen!!! Sind die denn alle verrückt? Ich weiß zwar, dass da ordentlich Preise verglichen wurden, aber ich denke mal, der Gesamtpreis ist trotzdem noch einen kleinen Urlaub wert. Danke an alle Beteiligten für dieses viel zu großzügige Geschenk. Ich werde mir damit gekonnt die Nächte um die Ohren schlagen und endlich muss ich nicht mehr fürchten, dass Witcher 3 und Dragon Age 3 im nächsten Jahr für meinen alten Klepper zu viel des Guten sind. *yay* Wer jetzt alle Details zu Betriebssystem, Grafikkarte und schießmichtot wissen will: Keine Ahnung! Soweit ich weiß, kann man das gute Stück gut und gerne im High End Bereich ansiedeln und die Bestandteile sind so konzipiert, dass ich jetzt für eine ganze Weile meine Spiele auf dem höchsten Level zocken kann, ohne dass es ruckelt oder die Ladezeiten länger sind. Wenn ich mal Zeit habe, kann ich das ja alles mal auflisten, wenn ich auch meine derzeitigen Spiele unter den neuen Voraussetzungen getestet habe, aber mich interessiert bei meinem PC grundsätzlich eigentlich nur, dass er funktioniert. Den Rest überlasse ich den Bastlern 😉

Und wenn das nicht schon genug war gab es noch Die Tribute von Panem 2: Gefährliche Liebe von Suzanne Collins (was bis jetzt schon wieder zur Hälfte durchgelesen ist), Seelenkuss von Lynn Raven, bei dem ich hoffe, dass es so ein bisschen wie Der Kuss des Kjer sein wird, Schokolade, einen Kinogutschein und griechischen Likörwein. Letzteres ist mein absoluter Lieblingswein und darf bei mir bei keinem griechischen Essen fehlen. Hach.

Aber lassts euch gesagt sein, im nächsten Jahr reichen mir auch ein paar Schlüppis. 😉

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Pflichtprogramm an Weihnachten

Das Aschenbrödel mit seinem Studentenfutter schaut ja jeder, für mich gibt es aber noch einen Film, der zur Weihnachtszeit einfach sein muss. Das letzte Einhorn ist der erste Zeichentrickfilm, den ich damals auf VHS hatte und mittlerweile hab ich ihn sogar in 3D. Wunderschön, künstlerisch, und ich weine nach wie vor am Ende.

 

 

20:15 auf RTL2 am 24.12. und 14:30 nochmal auf demselben Sender am 25.12. 🙂

Final Fantasy VIII bei Steam

Noch kann ich widerstehen, aber lange werde ich mich nicht mehr dagegen wehren können, mir das HD-aufgemotzte Final Fantasy VIII bei Steam zuzulegen. Bis jetzt fällt es mir einfach noch ein wenig schwer, knapp 13 Euro für ein so altes Spiel auszugeben, aber … es ist Final Fantasy VIII!!!

Ich verbinde so viele Erinnerungen damit und FFX, X-2 und VIII gehören zu den wenigen Spielen, die mich an die Konsole gefesselt haben, was bei einer PC-Zockerin wie mir bis jetzt (fast) kein Spiel geschafft hat.

Jetzt müssten sie nur noch mein heiß und innig geliebtes Shadow Hearts Covenant rausbringen, was meiner Meinung nach die FF-Reihe mal ganz gewaltig in den Allerwertesten tritt, und ich bin glücklich. Und dann interessieren mich auch keine 13 Euro mehr…

[BR] Joe Abercrombie – Blutklingen

Klappentext:

Viele sind in dieses Land gekommen, um frei zu sein. Noch mehr sind auf der Jagd nach Gold. Und einige werden vom Blut ihrer Vergangenheit heimgesucht…

Inhalt:

Scheu Süd lebt das harte Leben einer Bäuerin, die allein mit ihren beiden, kleinen Geschwistern Pit und Ro, dem alten Mann Gully und dem schweigsamen und feigen Hünen Lamm einen Hof in Naheland bewirtschaftet. Eines Tages wird Scheus Hof von Räubern abgebrannt und die Kinder entführt, weswegen sie sich auf die Suche nach den beiden macht. Dabei schließt sie sich einer Karawane von Goldsuchern an, die im Fernland ihr Glück und Reichtum suchen wollen und eine gefahrvolle Reise durch die Ödnis beginnt, bei der die Suchenden nicht selten zu Gejagten werden.

Schreibstil:

Joe Abercrombie schafft es einfach, Charaktere zu entwerfen, die alle menschlichen Abgründe glaubwürdig in sich tragen. Seine Dialoge sind beißend, sein Stil voller Zynismus und Ironie, bei dem kein Blatt vor den Mund und an keinem Fäkalausdruck gespart wird. Also ganz so, wie ich es liebe 😉 Abercrombie schreibt mitreißend und anschaulich, erschafft düstere Welten und noch düsterere Protagonisten, die alle eine Geschichte und alle daraus resultierende Charakterzüge haben, die man mag oder eben nicht. Kein Schwarz und Weiß, keine Seite, die explizit für das Gute eintritt, eher das Gegenteil ist der Fall.

Meinung:

Blutklingen setzt endlich die Klingen-Reihe des Autors fort und erzählt erneut aus dem Blinkwinkel eines anderen Charakters als in den ersten drei Bänden. Diesmal steht die ehemalige Gesetzlose Scheu Süd im Mittelpunkt, die sich ein kleines, beschauliches Leben aufgebaut hat, das jäh in Schutt und Asche gelegt wird. Leider wollte sie mir nie so wirklich sympathisch werden, denn von einer mitfühlenden, liebreizenden Magd ist Scheu weit entfernt und obwohl ich starke Frauen in Büchern sehr schätze, hat sie irgendetwas an sich, weswegen ich sie einfach nicht wirklich ins Herz schließen konnte, was ein Mitfiebern natürlich sehr erschwert. Tempel, der desertierte Rechtskundige der Gütigen Hand des herrlich aufgeplusterten Generals Cosca, ist da ein ähnliches Kaliber. Als eigentlich herzensguter Mensch ist der Mann ein absoluter Feigling und schafft es, nicht nur seine Mitmenschen, sondern auch den Leser zu enttäuschen, wenn er genau in dem Moment kneift, in dem man ihn eigentlich gerade respektieren wollte. Dies hat Abercrombie meisterhaft hinbekommen, doch als rückgradloser Mensch durch und durch war mir auch Tempels Schicksal irgendwann fast schon gleichgültig. Erfreulich ist, wieder alte Bekannte zu sehen, die man schon längst vergessen hatte, schon allein deswegen lohnt es sich, das Buch zu lesen. Die Magie, die in den ersten drei Bänden noch sehr präsent war, fehlt dagegen hier völlig, was ich sehr schade fand. Orte, Völker, alles wird allmählich von Wissenschaft und technischem Fortschritt durchdrungen, was an und für sich ein realistischer Lauf der Dinge ist, mir aber diese schöne Fantasyreihe ein wenig verdirbt. Der Schreibstil des Autors schafft es aber trotz all dieser Differenzen mit der Handlung meinerseits, dass ich es – ähnlich wie beim Vorgänger Heldenklingen – trotzdem unbedingt fertig lesen wollte, weil es sich eben so toll liest, weil die Charaktere alles andere als klischeelastig sind und weil die vielen zynischen Witze und Beschreibungen nicht selten für einen Lacher gut sind. Schwarzer Humor lag dem Autor schon immer, weswegen er jede noch so langweilige Szene immer irgendwie in etwas Besonderes, etwas Authentisches verwandelt, was ich wirklich sehr bewundere. Und auch wenn dieser Band wieder einmal nicht an die anfänglichen drei Bücher heran kommt, ist Teil 6 dennoch ein sehr gutes Buch, bei dem ich sehr hoffe, dass es irgendwie irgendwann weiter geht.

[Haariges] Olivenöl als Haarkur

Olivenöl_Leo Olivenöl

Ich bin ja derzeit ein wenig am Rumprobieren, was meinen Haaren gut tut und was eher nicht. Seit Längerem habe ich mit einer ziemlich juckenden und spannenden Kopfhaut zu kämpfen, die mittlerweile so trocken ist, dass meine Haare auch nach dem vierten Tag des nicht waschens nicht einmal  ansatzweise fettig sind. Manche finden es ja toll, dass der Ansatz nicht fettet, das Problem dabei ist nur, dass die Längen es ja durch diverse Pflege werden. Das heißt, gewaschen werden müssen die Haare trotzdem, was die trockene Kopfhaut noch trockener macht. Die Überlegungen, mir ein entsprechendes Haarwasser zuzulegen, waren da nicht fern, doch meist ist das eben gerade für fettiges Haar gedacht und pflegen will ich die Längen, wenn möglich, auch gleich mit. Vielfach wird da Olivenöl als altes Hausmittel empfohlen und ich muss wirklich sagen, meine anfängliche Skepsis hat sich schnellg gelegt.

Da das Einmassieren auf die Kopfhaut immer eine kleine Schweinerei ist, habe ich einfach den Inhalt des Totes Meer Therapie Kopfhaut Fluids von Salthouse weggekippt, weil das Zeug meinen Ansatz total pappig und stumpf gemacht hat und ich schon wieder Haarbruch befürchtete. Aber das Fläschchen fand ich total praktisch, weswegen ich einfach das Olivenöl da hinein gefüllt und dann Scheitel für Scheitel einige Tropfen auf meine Kopfhaut gegeben habe. Anschließend einmassieren und den Rest in die Längen verteilen. Dann packt man noch eine hoch erotische Duschhaube drauf, oder auch Frischhaltefolie plus Mütze (bei Wärme wirkt das alles noch besser) und fertig ist es! 🙂

Empfehlen würde ich dabei auch immer kaltgepresstes Olivenöl zu nehmen, meins ist das von der Biomarke Alnatura, ich denke da geht aber auch jedes andere in der Art. Kaltgepresst deswegen, weil bei dem Verfahren die ganzen Vitamine des Öls erhalten bleiben und das kann ja nicht schlecht für Kopfhaut und Haar sein. Das lasse ich dann möglichst einige Stunden einwirken und wasche dann meine Haare ganz normal mit Shampoo und Spülung. Ich hab das für die Längen schon einige Male gemacht und muss wirklich sagen, dass diese Art der Haarkur wirklich schön Feuchtigkeit gibt und die Haare danach toll glänzen, was es mit meiner Kopfhaut macht, muss ich die nächsten Wochen sehen. Angenehm fühlt es sich danach in jedem Fall an und auch das Spannen scheint ein wenig besser zu sein. Fürs Erste kann ich dazu also nur Positives sagen und kann es wirklich allen mit trockenen Haaren ans Herz legen.