[Abgebrochen] Robin Hobb – Die Stunde des Abtrünnigen

 

Mal wieder ist ein abgebrochener Roman in meiner Liste gelandet, und diesmal trifft es den dritten und letzten Band der Nevare-Reihe von Robin Hobb: Die Stunde des Abtrünnigen. Hätte ich derzeit nicht so wahnsinnig viel um die Ohren, hätte ich mich vermutlich durchgequält, aber derzeit brauche ich einfach Bücher, die mich fesseln und die ich wirklich richtig gut finde, damit das Lesen nicht gleich in zusätzliche Arbeit ausartet. Und so musste ich das Buch nach fast 200 Seiten weglegen. Wieso ist das so?

  1. Der Hauptcharakter ist mir vollkommen unsympathisch. Ich kann an Nevare einfach nichts finden. Dies hat mittlerweile nicht mal mehr etwas damit zu tun, dass er durch den Fluch der Fleck ein unansehnlicher, schwerst übergewichtiger Mensch geworden ist, er ist auch noch charakterlich in meinen Augen einfach ziemlich feige und jammert die meiste Zeit innerlich über seine innere Zerissenheit, sein ungerechtes Leben und so weiter – wenn er nicht gerade isst.
  2. Ich mag diesen ökologischen Zeigefinger in der Reihe gar nicht. Abgeholzte Wälder, geschändete Natur, vertriebene Waldbewohner … solche Themen kann Sapkowski viel besser verpacken.
  3. Nicht nur Nevare ist mir unsympathisch, auch die Nebenfiguren reizen mich nicht wirklich und können bei mir nicht wirklich Sympathie wecken.

Ich hatte alles in allem auf eine schöne Fantasyreihe von Hobb gehofft, da ich ihre Weitseher-Saga phänomenal fand, hier wurde ich leider sehr enttäuscht.

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