Monat: März 2016

[Review ] Batman v Superman: Dawn of Justice

Trailer

 

Inhalt

Im Nachfolger von Man of Steel zeigen sich die Auswirkungen, die Supermans (Henry Cavill) Auftauchen in der Stadt Metropolis  nach sich ziehen, besonders drastisch. Nicht nur, dass sein epischer Kampf gegen General Zod die halbe Stadt in Schutt und Asche legte, viele Menschen verloren dabei auch ihr Leben. So ist es nicht verwunderlich, dass der einsame Beschützer der Nachbarstadt Gotham, Batman (Ben Affleck), auf den Mann auf Stahl aufmerksam wird und sein Treiben durchaus kritisch beäugt. Kann ein gottgleicher Mensch wirklich der rettende Beschützer der Menschheit sein oder bedeutet er ihr Untergang? Während sich die Spannungen zwischen den beiden unterschwellig mehr und mehr zuspitzen, verfolgt allerdings Lex Luthor (Jesse Eisenberg), ein reicher Firmenmogul, der sich von Supermans Macht bedroht fühlt, einen finsteren Plan, um Superman auszuschalten …

 

Meinung

Die Erwartungen an diesen Film waren wohl schon seit einem Jahr derart in die Höhe geschraubt, dass ich es nicht verwunderlich finde, jetzt viele enttäuschte Stimmen zu hören. Ich habe aber versucht, so unvoreingenommen wie möglich an die Sache heran zu gehen, denn insgesamt bin ich damit immer sehr gut gefahren und vor allem auch enttäuschungsfrei wieder aus dem Saal heraus gekommen.

Mir begann der Film etwas zu langsam. Sicherlich muss die Geschichte erst einmal in Gang kommen, viele sich mit Sicherheit auch an Ben Affleck als Batman gewöhnen, doch mir persönlich kam alles etwas zu langsam in Schwung, sodass ich oft dachte: „Hm, ja, aha und wann kommt jetzt die Action?!“. Der neue Batman hat mich dagegen wirklich überzeugt, wobei ich auch vorher der Meinung war, dass Affleck das gut hinbekommen wird, vor allem seit seiner herausragenden Leistung in Argo. Top in Form und mit der gebührlichen Portion Düsternis passt er sehr gut ins Fledermauskostüm, auch wenn das(ich zitiere meine Begleitung) zum Ende hin etwas wie ein großer Kampfhamster aussah. Aber was tut man nicht alles, um gegen Superman bestehen zu können … 😉

Sobald Lex Luthor aber auf den Plan tritt, kommt auch die Handlung endlich in Fahrt und die alles entscheidende Schlacht bietet alle fulminante Action, die sich der Kinogänger wünscht. Dabei bleibt es spannend bis zum Schluss und viele kleine Anspielungen im Laufe des Films lassen einen völlig ungeduldig in Erwartung der Justice League Verfilmung zurück.

Völlig überflüssig, wie auch meines Erachtens bereits in Man of Steel, war Lois Lane (Amy Adams), die sowohl völlig fehlbesetzt ist als auch in ihrem Auftreten austauschbar und ohne jeglichen Charakter. Wirklich schade! Dagegen macht Wonder Woman-Darstellerin Gal Gadot einen sehr guten Eindruck und passt hervorragend in die Rolle sowie in ihr Kostüm, was wohl reihenweise Männerherzen im Saal höher schlagen ließ.

Der Bösewicht der Geschichte überzeugte mich ebenso, auch wenn mich Gehabe und Äußeres zunehmend an den Joker erinnerten.

Alles in allem war Batman v Superman für mich ein sehr unterhaltsames Popcornkino mit einem tollen Soundtrack, düsteren Helden und – sobald es dann mal endlich losging – spannender Handlung – genau das Richtige an einem Ostersonntag!

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[Review] Sabrina Qunaj – Elfenmagie

Die magische Elfenkönigin

Das Mädchen Vanora wächst bei ihrem Vater auf, ohne zu ahnen, wer sie wirklich ist. Bis das Schicksal sie eines Tages einholt. Der geheimnisvolle Glendorfil taucht aus einer anderen Welt auf und verkündet, dass sie eine Halbelfe ist – und nur durch sie das Reich der Elfen wieder vereint werden kann. Doch Vanora hat mächtige Feinde.

9783746627380

Inhalt

Vanora wächst in einem Dorf der Menschen bei ihrem Vater auf, als eines Tages der Elf Glendorfil auftaucht und sie nach anfänglicher Auseinandersetzung mit ihrem misstrauischen Vater lehrt, was es heißt, eine magiebegabte Elfe zu sein. Sie erfährt schnell, dass das Reich der Elfen zweigeteilt ist und die herrschsüchtige Königin der Lichtelfen, Alkariel, danach trachtet, die Reiche mit Vanoras Blut zu einen und sich an die Spitze der Macht zu setzen. Die Dunkelelfen, zu denen auch Glendorfil gehört,  wollen das machthungrige Streben Alkariels mit allen Mitteln verhindern und schnell gerät Vanora tief in ein Netz aus Intrigen, Machtspielen und blutigen Kämpfen, bei denen sie sich mehr und mehr als willenloser Spielball des Schicksals denn als eigenständig handelnder Mensch fühlt.

Meinung

Ich bin sehr sehr lange um dieses Buch herum geschlichen, hatte ich doch im Vorfeld schon viel Gutes über die Reihe und die Autorin gehört. Insgesamt mochte ich die Handlung rund um die Halbelfe Vanora sehr, vor allem weil die Protagonistin von den Geschehnissen um sie herum nicht unberührt bleibt und der zunehme Einfluss der doch traumatischen Erlebnisse sehr deutlich ihr Handeln und Denken verändert. Die Elfen rund um Vanora haben alle einen eigenen Charakter und eigene Denkweisen und da jedes Kapitel aus der Sicht eines der Beteiligten geschildert wird, kann man sich sehr gut in ihre Beweggründe hinein versetzen und ist glücklicherweise nicht so sehr auf die Hauptfigur beschränkt.

Die Liebesgeschichte ist doch manchmal ziemlich kitschig, aber ganz ehrlich – genau das habe ich in den letzten Tagen gebraucht, zumal Vanoras Wahl immerhin nicht auf den erstbesten Anwärter fiel und mir ihr Auserwählter wesentlich mehr zusagte.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildhaft und das doch sehr dicke Buch von knapp 970 Seiten lässt sich sehr flüssig durchlesen. Die Dialoge hätte ich mir manchmal etwas ausgefeilter und bissiger gewünscht, gerade was Alkariel anbelangt, schließlich ist sie hier ja die „böse Königin“, doch alles in allem schreibt Sabrina Qunaj sehr schön, nicht zu ausschweifend und doch werden die Figuren und Schauplätze sehr bildhaft zum Leben erweckt. Erfreulich war auch das etwas andere Ende, auch wenn es kein Happy End im eigentlichen Sinne ist.

Den zweiten und dritten Band der Reihe habe ich bereits erstanden und freue mich schon sehr darauf, zu erfahren, wie es weiter geht. Solide, unterhaltsame Fantasy für zwischendurch – gerne mehr davon!

Wofür eine Grippe so gut ist…

…erst einmal, um endlich die Vorsätze bezüglich der Bikinifigur umzusetzen. Schließlich ernähre ich mich derzeit nur von Hühnerbrühe – mehr Low Carb geht ja wohl nicht mehr, und wir wissen alle: abgerechnet wird am Strand!

Im aufkommenden Fieberwahn habe ich auch mal meine ganze Kosmetik aussortiert. Ich wusste ja schon immer, dass ich viel Kram habe, aber besonders erschreckend war für mich eigentlich, was ich im Laufe der letzten Jahre für einen Müll gekauft habe! Hässliche Farben, Glitzer (!) – ich bin ja auch nicht mehr die Jüngste, was will ich da mit Glitzer???? – schlecht pigmentierte Lidschatten und dergleichen mehr. Ich habe mir also vorgenommen, demnächst dreimal zu überlegen, was ich kaufe und vielleicht auch mal einen Euro mehr auszugeben für ein Produkt, von dem ich dann auch hoffentlich länger etwas habe.

Was eine Grippe auch hervorragend macht, ist die Wirtschaft ankurbeln. Oh mein Gott, was habe ich online geshoppt, einfach nur um den Frust meiner Bettlägerigkeit zu überwinden. Immerhin habe ich endlich den letzten Band der Elfen-Trilogie von Sabrina Qunaj günstig und gebraucht erstanden, den ersten habe ich erst kürzlich fertig gelesen und war sehr begeistert. Ich bin sehr gespannt, wie es denn mit den Elfen weiter geht. Stark geblieben bin ich bei Klamotten, immerhin ist bald Shopping Week, da muss ich mein Geld noch etwas zusammenhalten.

Zeit für zocken habe ich leider nicht, denn die Kraft am PC zu sitzen, habe ich derzeit absolut nicht. Ich liege eigentlich nur rum und – nun ja – schwitze. Eine sehr nervige Angelegenheit, wie ihr euch sicher vorstellen könnt. Ist jemand von euch auf der Leipziger Buchmesse? Bis dahin muss ich unbedingt wieder fit sein, das Ticket ist nämlich schon bezahlt und eine Fortbildung will ich dort auch besuchen, d.h. wenn es sein muss, krieche ich auf allen Vieren in die Messehalle 😉

Bleibt gesund!