[Review] Sabrina Qunaj – Elfenmagie

Die magische Elfenkönigin

Das Mädchen Vanora wächst bei ihrem Vater auf, ohne zu ahnen, wer sie wirklich ist. Bis das Schicksal sie eines Tages einholt. Der geheimnisvolle Glendorfil taucht aus einer anderen Welt auf und verkündet, dass sie eine Halbelfe ist – und nur durch sie das Reich der Elfen wieder vereint werden kann. Doch Vanora hat mächtige Feinde.

9783746627380

Inhalt

Vanora wächst in einem Dorf der Menschen bei ihrem Vater auf, als eines Tages der Elf Glendorfil auftaucht und sie nach anfänglicher Auseinandersetzung mit ihrem misstrauischen Vater lehrt, was es heißt, eine magiebegabte Elfe zu sein. Sie erfährt schnell, dass das Reich der Elfen zweigeteilt ist und die herrschsüchtige Königin der Lichtelfen, Alkariel, danach trachtet, die Reiche mit Vanoras Blut zu einen und sich an die Spitze der Macht zu setzen. Die Dunkelelfen, zu denen auch Glendorfil gehört,  wollen das machthungrige Streben Alkariels mit allen Mitteln verhindern und schnell gerät Vanora tief in ein Netz aus Intrigen, Machtspielen und blutigen Kämpfen, bei denen sie sich mehr und mehr als willenloser Spielball des Schicksals denn als eigenständig handelnder Mensch fühlt.

Meinung

Ich bin sehr sehr lange um dieses Buch herum geschlichen, hatte ich doch im Vorfeld schon viel Gutes über die Reihe und die Autorin gehört. Insgesamt mochte ich die Handlung rund um die Halbelfe Vanora sehr, vor allem weil die Protagonistin von den Geschehnissen um sie herum nicht unberührt bleibt und der zunehme Einfluss der doch traumatischen Erlebnisse sehr deutlich ihr Handeln und Denken verändert. Die Elfen rund um Vanora haben alle einen eigenen Charakter und eigene Denkweisen und da jedes Kapitel aus der Sicht eines der Beteiligten geschildert wird, kann man sich sehr gut in ihre Beweggründe hinein versetzen und ist glücklicherweise nicht so sehr auf die Hauptfigur beschränkt.

Die Liebesgeschichte ist doch manchmal ziemlich kitschig, aber ganz ehrlich – genau das habe ich in den letzten Tagen gebraucht, zumal Vanoras Wahl immerhin nicht auf den erstbesten Anwärter fiel und mir ihr Auserwählter wesentlich mehr zusagte.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildhaft und das doch sehr dicke Buch von knapp 970 Seiten lässt sich sehr flüssig durchlesen. Die Dialoge hätte ich mir manchmal etwas ausgefeilter und bissiger gewünscht, gerade was Alkariel anbelangt, schließlich ist sie hier ja die „böse Königin“, doch alles in allem schreibt Sabrina Qunaj sehr schön, nicht zu ausschweifend und doch werden die Figuren und Schauplätze sehr bildhaft zum Leben erweckt. Erfreulich war auch das etwas andere Ende, auch wenn es kein Happy End im eigentlichen Sinne ist.

Den zweiten und dritten Band der Reihe habe ich bereits erstanden und freue mich schon sehr darauf, zu erfahren, wie es weiter geht. Solide, unterhaltsame Fantasy für zwischendurch – gerne mehr davon!

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