[Review ] Batman v Superman: Dawn of Justice

Trailer

 

Inhalt

Im Nachfolger von Man of Steel zeigen sich die Auswirkungen, die Supermans (Henry Cavill) Auftauchen in der Stadt Metropolis  nach sich ziehen, besonders drastisch. Nicht nur, dass sein epischer Kampf gegen General Zod die halbe Stadt in Schutt und Asche legte, viele Menschen verloren dabei auch ihr Leben. So ist es nicht verwunderlich, dass der einsame Beschützer der Nachbarstadt Gotham, Batman (Ben Affleck), auf den Mann auf Stahl aufmerksam wird und sein Treiben durchaus kritisch beäugt. Kann ein gottgleicher Mensch wirklich der rettende Beschützer der Menschheit sein oder bedeutet er ihr Untergang? Während sich die Spannungen zwischen den beiden unterschwellig mehr und mehr zuspitzen, verfolgt allerdings Lex Luthor (Jesse Eisenberg), ein reicher Firmenmogul, der sich von Supermans Macht bedroht fühlt, einen finsteren Plan, um Superman auszuschalten …

 

Meinung

Die Erwartungen an diesen Film waren wohl schon seit einem Jahr derart in die Höhe geschraubt, dass ich es nicht verwunderlich finde, jetzt viele enttäuschte Stimmen zu hören. Ich habe aber versucht, so unvoreingenommen wie möglich an die Sache heran zu gehen, denn insgesamt bin ich damit immer sehr gut gefahren und vor allem auch enttäuschungsfrei wieder aus dem Saal heraus gekommen.

Mir begann der Film etwas zu langsam. Sicherlich muss die Geschichte erst einmal in Gang kommen, viele sich mit Sicherheit auch an Ben Affleck als Batman gewöhnen, doch mir persönlich kam alles etwas zu langsam in Schwung, sodass ich oft dachte: „Hm, ja, aha und wann kommt jetzt die Action?!“. Der neue Batman hat mich dagegen wirklich überzeugt, wobei ich auch vorher der Meinung war, dass Affleck das gut hinbekommen wird, vor allem seit seiner herausragenden Leistung in Argo. Top in Form und mit der gebührlichen Portion Düsternis passt er sehr gut ins Fledermauskostüm, auch wenn das(ich zitiere meine Begleitung) zum Ende hin etwas wie ein großer Kampfhamster aussah. Aber was tut man nicht alles, um gegen Superman bestehen zu können … 😉

Sobald Lex Luthor aber auf den Plan tritt, kommt auch die Handlung endlich in Fahrt und die alles entscheidende Schlacht bietet alle fulminante Action, die sich der Kinogänger wünscht. Dabei bleibt es spannend bis zum Schluss und viele kleine Anspielungen im Laufe des Films lassen einen völlig ungeduldig in Erwartung der Justice League Verfilmung zurück.

Völlig überflüssig, wie auch meines Erachtens bereits in Man of Steel, war Lois Lane (Amy Adams), die sowohl völlig fehlbesetzt ist als auch in ihrem Auftreten austauschbar und ohne jeglichen Charakter. Wirklich schade! Dagegen macht Wonder Woman-Darstellerin Gal Gadot einen sehr guten Eindruck und passt hervorragend in die Rolle sowie in ihr Kostüm, was wohl reihenweise Männerherzen im Saal höher schlagen ließ.

Der Bösewicht der Geschichte überzeugte mich ebenso, auch wenn mich Gehabe und Äußeres zunehmend an den Joker erinnerten.

Alles in allem war Batman v Superman für mich ein sehr unterhaltsames Popcornkino mit einem tollen Soundtrack, düsteren Helden und – sobald es dann mal endlich losging – spannender Handlung – genau das Richtige an einem Ostersonntag!

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6 Gedanken zu “[Review ] Batman v Superman: Dawn of Justice

  1. Revier? 😛

    Interessant, wie unterschiedlich der Film ankommt. Polarisiert doch ziemlich stark, wenn ich dein Review und das von Schlopsi vergleiche, könnte ich meinen, zwei unterschiedliche Filme würden besprochen.

    Ich hab ihn noch nicht gesehen und werd ihn mir nicht im Kino anschauen. Reizt mich dazu zu wenig. Aber mit all den Anspielungen und Querverweisen ist für mich klar, dass es in Richtung Marvelverse gehen soll und nun auch die DC-Helden ein ähnlich vernetztes Filmfranchise werden sollen. Und ich glaube, dass darunter die Handlung dieses Filmes ein wenig leidet. Aber das ist meine Ansicht als Außenstehender. 😀

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