[Vorschau] Der Schnee von morgen

Dass Fantasy oftmals ein bewährtes Mittel ist, auf gesellschaftliche Probleme, aktuelle politische Themen oder gängige soziokulturelle Muster hinzuweisen, dürfte weithin bekannt sein. So versteckt die Anspielungen auch oft sind, in den meisten Fällen ist eine fantastische Geschichte nur auf den ersten Blick ein profaner Plot mit Elfen, Feen und Zauberern. Zwischen den Zeilen verbergen sich … [Vorschau] Der Schnee von morgen weiterlesen

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Die Kunst, mit sich allein zu sein.

Sie schlendert durch die uralten Hallen der Burg. Um sie herum hört sie nichts als das Schlurfen der Schritte der vereinzelten Anwesenden, die ebenfalls andächtig durch den Saal schreiten und Relikte längst vergangener Zeiten auf sich wirken lassen. Es ist kühl, aber nicht kalt und durch die hohen Fenster dringt das fahle Licht der nebelumwölkten … Die Kunst, mit sich allein zu sein. weiterlesen

Biedermeier

Wir leben in einer Zeit, die voll ist von Ereignissen, die vor einigen Jahren noch vermehrtes Entsetzen, Aufschreie der Empörung oder auch weitläufige Proteste ausgelöst hätte. Eine Naturkatastrophe jagt die Nächste, fast täglich lesen und hören wir von zerstörten Gebieten, verwüsteten Landschaften, obdachlos gewordenen oder sogar verunglückten Menschen. In der USA und in der Karibik … Biedermeier weiterlesen

Welches Medium soll es sein?

Adaptionen der verschiedensten Geschichten gibt es mittlerweile in mannigfaltiger Weise. Buch zum Film, Filmadaption des Buches, Hörbuch, wenn man Glück hat gibt's das Ganze noch als Theaterstück oder, wenn man richtig Glück hat, noch als Game, damit man die Lieblingsgeschichte auch noch interaktiv erfahren kann. Oft bin ich überrascht, wenn ich einen Film schaue, dass … Welches Medium soll es sein? weiterlesen

Vom Schreiben…

Wenn ich schreibe, dann reise ich. Meist reise ich genau dorthin, wo mir niemand folgen kann. An einen Ort, wo der Straßenlärm kein beunruhigendes Pfeifen in meinen Ohren nachhallen lässt und wo es keine Hektik und keine Termine gibt. Dort gibt es nur mich, allein mit meinen Gedanken und Ideen, mit den Abenteuern, die ich … Vom Schreiben… weiterlesen

Wenn der Kunde bedient ist…

Gespräche mit Kundendiensten tragen nicht selten dazu bei, dass meine Blumentöpfe schon alleine in meiner bloßen Anwesenheit vor Angst um ihre eigene Existenz zu klirren beginnen. Da die Siedetemperatur meines Blutes ohnehin schon sehr knapp über 0 angesiedelt ist, bringt mich die offensichtliche Ratlosigkeit und das fehlende Gesäß in der Hose, dies zuzugeben, oftmals dazu, mein … Wenn der Kunde bedient ist… weiterlesen

Wenn einer eine Reise tut I: Reif für die Insel, oder: Schlange stehen für Fortgeschrittene

Wer schon einmal zu einer Pauschalreise einen Transfer dazu gebucht hat, wird wissen, dass es sich bei dieser Zusatzleistung um zwei Dinge handeln kann: Einmal kann das Wort "Leistung" in diesem Kompositum bedeuten, dass man eben auch diese bekommt und sich sorgenfrei zum Hotel kutschieren lässt, sowie am Ende des Urlaubs schwelgend in Erinnerungen aus … Wenn einer eine Reise tut I: Reif für die Insel, oder: Schlange stehen für Fortgeschrittene weiterlesen

[Schreibfragmente] Entscheidungen

Als der Wind drehte, pochten die dicken Regentropfen an das Glas, als würden sie anklopfen wollen und um Einlass bitten. Ihr leises Pochen riss sie unvermittelt aus ihren Gedanken, wie sie da an diesem runden Tisch aus Mahagoniholz saß und gedankenverloren auf die kleine, ledergebundene Karte starrte, die ihr der Kellner hingelegt hatte. Das Lokal … [Schreibfragmente] Entscheidungen weiterlesen

Gaming-Spleens: Das Bildnis der Nemeryll.

Die Guddy hat zu einer sehr amüsanten und interessanten Blogparade aufgerufen, in der man doch einfach mal von seinem größten Gaming Spleen berichten soll. Dies ist doch ein guter Zeitpunkt, sich einmal selbst zu reflektieren und das eigene Gamingverhalten genauer unter die Lupe zu nehmen und ... ohje ... was kommen da für psychologisch-fragwürdige Züge … Gaming-Spleens: Das Bildnis der Nemeryll. weiterlesen

[Filmtipp] Zwischen den Stühlen

Nachmittags frei!

Jeder Lehrer hat eine Zeit in seiner beruflichen Karriere, die geprägt ist von beständigen Selbstzweifeln, schlaflosen Nächten, unendlichen Bergen von Papierkram, Zukunftsängsten und dem andauernden Gefühl, unter Beobachtung zu stehen. Das Referendariat, der praktische Teil des Lehramtsstudiums, ist eine Zeit, in der man bereits wie ein richtiger Lehrer handeln soll, sich aber noch wie ein Schüler fühlt, der die meiste Zeit nichts richtig, dafür aber eine Menge falsch machen kann. Es ist eine harte Geduldsprobe und für viele fühlt sich so mancher Tag nicht selten an, als müsste man alle fünf Minuten die Ice Bucket Challenge wieder und wieder durchleben.

Die Dokumentation „Zwischen den Stühlen“ beleuchtet den beruflichen Start junger Referendare der unterschiedlichsten Schulformen und zeigt ihre Höhen und Tiefen, ihre Sorgen und Nöte sowie den ganz normalen Wahnsinn, dem man in diesen zwölf bis vierundzwanzig Monaten ausgesetzt ist. Der beständige Prüfungsdruck, der einem im Nacken sitzt, kollidiert dabei sowohl…

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